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Unsere Wurzeln:

Das „Gartencenter Münsterland“œ ist – damals wie heute – ein reiner Familien-Betrieb, der auf eine lange land-, forstwirtschaftliche und gärtnerische Tradition zurückblicken kann:

Gegründet 1972 von Kfr. Hilla Schulze Buschhoff (geb. 1935, gest. 2014) und Dipl. agr. Ing. Berno Schulze Buschhoff (geb. 1923, gest. 2004), liegen die wirtschaftlichen und fachlichen Wurzeln der Gartencenter-Betriebe in der Baumschule Schulze Buschhoff in Münster-Handorf. Diese wiederum ist aus dem Hof Schulze Buschhoff hervorgegangen, der als landwirtschaftlicher Schulzen-Hof (“œSchulte ten busche“) seit dem 15. Jhdt. in „Honthorpe“œ (= Handorf) nachgewiesen ist.

Die Gärtnertradition auf dem Hof Schulze Buschhoff reicht weit ins 19. Jhdt. zurück: zunächst in Form einer Obstgehölz-Anzucht als Nebenerwerb zur Landwirtschaft, später (1897) durch Gründung der „Baumschulen Schulze Buschhoff“œ. Deren Schwerpunkt lag zunehmend in der Aufschulung von Forstpflanzen, nicht zuletzt durch den forstwirtschaftlichen Einfluß der mütterlichen Linie aus dem Hochsauerland (“œForstbaumschulen Hanses-Ketteler“, Rinseke, später auch MS-Hiltrup).

Ab den 1960er Jahren entwickelten die Eheleute Hilla & Berno Schulze Buschhoff den Betrieb zu einer der größten Pappel-Baumschulen Deutschlands. Der Erfolg währte über 30 Jahre. In den 1990er Jahren ließ ein tiefgreifender Strukturwandel im Bereich Pappeln & Forstpflanzen (Nachfrage-Rückgang seitens öffentlicher Hand, Angebotsüberhang durch EU-Erweiterung) den Baumschulbetrieb zunehmend unrentabel werden, so daß dieser schrittweise zurückgefahren werden mußte.

Eine neue Blüte erfährt der Hof Schulze Buschhoff seit 1996 – nunmehr in 3. Gärtner-Generation von Victoria und Jörg Schulze Buschhoff geführt – unter der Firma „Ökullus“œ. Kerngeschäft ist der ökologisch nachhaltige Gemüsebau im „Bioland“œ-Verbund i.V.m. einer Vermarktung über Wochenmärkte und “œAbo-Gemüsekisten“  (mehr unter www.oekullus.de). Auch die Baumschule Schulze Buschhoff besteht unter diesem Dach fort, vor allem mitWeihnachtsbaum-Kulturen, die ebenfalls nach strengen Bioland-Kriterien aufgeschult werden.

Gartencenter-Entwicklung:

Mitte der 1960er Jahre entstanden in Deutschland die ersten „Gartencenter“œ. Ziel war, alles zum Thema Garten bzw. Pflanze unter einem Dach anzubieten. Heute kaum mehr vorstellbar: Großflächiger Einzelhandel, zumal „auf der grünen Wiese“œ, war seinerzeit fast unbekannt. Vorbilder gab es nur im Ausland, v.a. in den USA.

Hilla & Berno Schulze Buschhoff bewiesen vor diesem Hintergrund großen unternehmerischen Mut und bauten 1972 in Münster-Handorf eines der ersten Gartencenter im nordwestdeutschen Raum, und zwar mit einer für damalige Verhältnisse sehr großen Verkaufsfläche von ca. 4.000 qm (davon ca 1.200 qm überdacht): das „Gartencenter Münsterland“œ.

Der Münsteraner Gartencenter-Betrieb ist seitdem stetig gewachsen und auch heute noch eines der größten der Region (ca. 10.000 qm Verkaufsfläche). Nach anfänglich 10 Beschäftigten sind heute über 50 Mitarbeiter/-innen am Stammsitz des Gartencenter Münsterland beschäftigt, fast ausnahmslos ausgebildete Fachleute aus gärtnerischen bzw. floristischen Berufen.

Weitere Niederlassungen entstanden
“¢ 1986 in Rheine (z.Zt. ca. 6.500 qm Austellungsfläche),
“¢ 1990 in Osnabrück-Sutthausen (z.Zt. ca. 5.000 qm Austellungsfläche), Schließung der Filiale am 28.10.2015.
“¢ 2008 in Osnabrück-Haste (z.Zt. ca. 7.500 qm Austellungsfläche)

1997 übernahmen Tillmann und Philip Schulze Buschhoff die Geschäftsführung, später auch die Inhaberschaft der Gartencenter Münsterland. Mit 2 bzw. 3 Kindern der Inhaber steht der Fortführung des Familienunternehmens auch in 3. Generation nichts entgegen “